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Revierimpulse möchte Ihr Revier ganzheitlich betrachten und seine Strukturen und ökologischen und ökonomischen Fixpunkte Ihnen spiegeln und verdeutlichen.
Vor diesem Hintergrund möchten wir helfen, Ihre Maßnahmen und Wünsche zu verwirklichen.

Wald hat eine Vielzahl von Faktoren für die Gesellschaft wie Rohstofferzeugung, Arbeitsplatz, Klimaschutz, Erholungsraum, Wasserschutz, Naturschutz, Sicherheit des Eigentums und viele andere.

Multifunktionale Waldwirtschaft in naturnaher Wirtschaftsweise greift nach den mehr als zweihundertjährigen Erfahrungen deutscher Forstwissenschaft die Palette der örtlich vorhandenen Faktoren auf und sucht ihnen langfristig optimal gerecht zu werden.

Fichtenbestand im Umbau zu einem artenreichen Mischbestand
Fichtenbestand im Umbau zu einem artenreichen Mischbestand. Foto: Dagmar Löffler

Nachhaltige, schonende Waldbewirtschaftung zielt heute nicht allein darauf ab, nur die Holzmenge zu nutzen, die zuwächst, sondern dabei möglichst viele andere örtlich vorhandene Faktoren in gleicher Weise zu optimieren.

Der Begriff „ Nachhaltigkeit“, in der Politik oft verwendet, ist 300 Jahre alt und stammt aus der deutschen Forstwirtschaft.

Nachhaltig genutzt werden auch Bestände jagdbaren Wildes. Die Jagd ist bei uns ein hohes Kulturgut. Sie kann nur gepflegt und entwickelt werden, wenn Jägerinnen und Jäger aus ihren Reihen fachlich und charakterlich ungeeignete Personen ausschließen, sich selbst laufend fortbilden und ihr Tun von der tiefen Achtung vor jeder lebenden Kreatur leiten lassen.

„Waidgerecht“ muss zuvorderst „tierschutzgerecht“ heißen.

Jagdmanagement, hier vornehmlich für Hochwildreviere Rot-,Muffelwild-,Damwild und Schwarzwild ) mit Rehwild angeboten, erfasst alle wildökologisch bedeutsamen Reviermerkmale. Ausgehend von der Leitwildart Rotwild werden jagdhandwerklich fundierte Einzelaktivitäten empfohlen, die dazu dienen, einen artenreichen, gesunden Wildbestand in seinem vielfältigen Lebensraum bei minimalen Schäden in der Land- und Forstwirtschaft zu erhalten und die Biotopelemente nicht nur für die Wildarten, sondern zugleich für seltene andere Tier- und Pflanzenarten zu pflegen, zu entwickeln und Störungen von ihnen abzuwenden.

Wildkatzenbiotop
Wildkatzenbiotop Foto: Harald Löschner